Bundestagsabgeordneter begeistert für digitale Lebensmittelkontroll

Digitale Lebensmittelkontroll begeistert Parlamentsabgeordneter Orla Hav nach einem sechmonatigen Testversuch. Er ist ehemaliger Berichterstatter für Lebensmittel in den Sozialdemokraten.

Das Pflegeheim Bøgely in Løgstør in der Geminde Vesthimmerland, war ein Testgelände für die neue Sozialtechnologie „Living Lab“. Im Fokus standen die digitale Lebensmittelkontroll mit drahtloser Temperaturüberwachung von ThermIT in Hjørring und die elektronische Eigenkontrolle  Firma Anticimex.

Im Pflegeheim wurde die digitale Lebensmittelkontrolle eingeführt, die das bisherige Papirsystem ablöst. Jetzt gibt es die papirlose Eigenkontrolle und Online-Überwachung der Temperatur in Kühl- und Gefrierschränken.

Bei Stromausfällen, offenen Türen in Kühlschränken usw. werden automatisch Warnungen per SMS oder E-Mails versendet. Es bietet ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit und die Gewissheit, das temperaturempfindliche Medikamente richtig gelagert werden.

Das System von ThermIT reduziert Lebensmittelverschwendung und die Überwachung kann zu einem geringeren Stromverbrauch führen. Das System hat während des Testzeitraumt 16 Mal eine Warnung gesendet. Die 11-mal war darauf zurückzuführen, dass ein Kühlschrank nicht richtig geschlossen wurde. Die Temperatur war daher zu hoch geworden. Die restlichen vier Male waren auf eine zu niedrige Temperatur eines Kühlschrank zurückzufüren.

Die Steckdosen waren ausgefallen

Ein typisches Beispiel wird im Bericht beschrieben, bei dem der Netzstecker eines Kühlschranks um Mitternacht herausfällt. Mit dem System von ThermIT wurde automatisch eine SMS und eine E-Mail mit einer Warnung an die zuständige Wache gesendet.

Auf dem auf einem Bildschirm im Gruppenraum angezeigten Dashboard konnten die Mitarbeiter feststellen, dass ein Fehler vorlag. Es wurde sofort reagiert, der Netzstecker wurde eingesteckt und der Kühlschrank wieder aufgebaut.

Das Essen wurde gerettet und es gab keine Lebensmittelverschwendung. Ohne die automatische Temperaturkontrolle wäre dies warscheinlich erst am nächsten Tag entdeckt worden. Die Folge wäre warscheinlich, dass einige Lebensmittel vernichtet werden müssten.

Die Temperatur ist daher konstanter. Auch die Ansteckungsgefahr ist geringer, wenn der Körperkontakt mit Kühl- und Gefrierschränken geringer ist.

Inspiration von ThermIT

"Ich habe das dänische Parlament gebeten, im neuen Lebensabkommen digitale Lösungen für die Ernährungssicherung zu berücksichtigen. Die Inspiration kam von ThermIT und der Tatsache, dass zuverlässige digitale Lösungen angemessener und valider sind als von Menschen gelesene Thermometer. Hier können die Messwerte durch offene Türen und menschliches Versagen beeinflusst werden."

Orla Hav

"Seit mehreren Jahren arbeiten wir in vielen Ländern mit drahtloser elektronischer Temperaturüberwachung in Restaurants, Küchen, Supermärkte usw. Wir freuen uns sehr, dass unser System auch Personal und Bewohner beispielsweise in Pflegeheimen in Dänemark hilft.

"Wir hoffen, dass noch mehr öffentliche Einrichtungen die vielen nachhaltigen Vorteile erkennen können. Dazu gehören Energieeinsparungen, erhöhte Lebensmittelsicherheit und Patientensicherheit im Zusammenhang mit der Lagerung von Medikamenten und Impfstoffen. Das Personal wird von manuellen Routinen beim Ablesen und Registrieren befreit. Stattdessen können die Mitarbeiter sich Zeit für die wichtigste Aufgaben der Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner nehmen", sagt Ivan Lindgren Hansen.

Ivan Lindgren Hansen
Bundestagsabgeordneter Orla Hav (S) und Ivan Lindgren Hansen von ThermIT (links) am großen Dashboard im Pflegeheim Bøgely.

Ein Wachstumsforum-Projekt
mit AAU - UCN - SOSU Nord

Der Bericht von Bøgely stammt von Lab X, ein Wachtumsforums-Projekt in Zusammenarbeit zwischen SOSU Nord, AAU und UCN. Das Ziel war die Erprobung der Temperaturüberwachung und des elektronischen Eigenkontrollprogramm bei Bøgely. Es wurde in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Vesthimmerland, den Unternehmen ThermIT, Anticimex und Lab X erstellt. 

Der Bøgely-Bericht wurde auf der Grundlage von Daten die im Zeitraum Januar-Juni 2014 im Zusammenhang mit der Prüfung der Temperaturüberwachung gesammelt wurde. Es fand im Pflegeheim Bøgely in Løgstør, in der Gemeinde Vesthimmerland statt. Der Rahmen wurde mit den Projektvertretern der Gemeinde Vesthimmerland abgestimmt.

Der Schwerpunkt liegt auf der Temperaturüberwachung und der Bedeutung der Eigenkontrolle für die Lebensmittelsicherheit, die Arbeitsabläufe des Personals und das Pflegeheim Bøgely. Hintergrunddaten sind Interviews, Fotos, Zeitmessung und Stromverbrauchsmessungen.

Datensammlung

Die Gesamtdaten werden vor und nach dem Test gesammelt und bestehen aus:
· Messung des Stromverbrauchs
· Interviews mit Superusern
· Zeitmessung bei Anmeldungen

Diese Kundengeschickte basiert sich auf einer Zusammenfassung, die auf der Grundlage von Dataanalysen vor Interviews bzw. manuellen Registrierungen erstellt wurde.

Die Zusammenfassung wurde im Mai 2014 von Living Lab Manager Sara Hedegaard, SOSU Nord und Anna Marie Lassen, UCN erstellt. Es wird von Steen Sloth Olsen, Assistant Professor, UCN, vervollständigt.

Ivan Lindgren Hansen von ThermIT informiert die Abgeordnete Orla Hav (S) über die Möglichkeit, die Überwachung auf dem Smartphone zu verfolgen und damit zu arbeiten.
Johnny Hansen vom Anticimex (th) und Ivan Lindgren Hansen vom ThermIT mit der Bericht. Kann auf [email protected] bestellt werden.

Das Personal ist sehr zufrieden

Mit dem automatischen elektronischen System werden auch Personalstunden eingespart, da weniger Mitarbeiter Temperatur- als auch andere Registrierungen zur Eigenkontrolle hantieren müssen. 

Zitate von Mitarbeitern und Benutzern des digitalen Systems im Pflegeheim Bøgely in Løgstør:

Es ist einfacher, den Temperaturen zu folgen und rechzeitig zu reagieren. So wird es bei Strom oder Lebensmittelverschwendungen nicht so teuer, wenn beispielsweise ein Kühlschrank geöffnet ist.

– Früher konnte es Tage geben, an denen die Temperatur im Kühlschrank nicht gemessen wurde, weil sie so leicht vergessen werden konnte. Es ist gut, dass wir uns jetzt nur noch darum kümmern müssen, wenn etwas nicht stimmt. Dann bekommen wir eine SMS oder E-Mail und können schnell sehen, welscher Kühlschrank der nicht optimal Funktioniert.

-Ich glaube, wir haben schon viele Lebensmittelverschwendungen vermeiden können und zumindest wissen wir jetzt genau, wie lange der Kühlschrank geöffnet ist.

-Es spart mir ein paar Stunden Arbeit, da ich nicht jeden Morgen messen und kontrollieren muss, ob die Thermometer funktionieren. Auch Messwerte müssen nicht mehr auf Papir festgehalten werden. Es gibt tatsächlich viel Zeit, die ich in der Pflege verbringen kann, anstatt sie für die Eigenkontrolle aufwenden zu müssen.


– Vorher konnten wir nicht sehen, wie lange der Kühlschrank mit Lebensmitteln bei zu heißen Temperaturen stand. Sollen wir das Essen wegwerfen oder nicht? Jetzt kann ich mir die digitale Aufzeichnungen ansehen, wie weit die Temperatur gesunken oder gestiegen ist. Wenn es gerade mal eine halbe Stunde bei 7-8 Grad war, dann ist das Essen noch gut. Ich denke, es ist ein wirklich gutes System.

Die Freude war groß, als das Team hinter dem Testverlauf im Pflegeheim Bøgely die Ergebnisse präsentierte.